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Ablaufleistung
Auszahlungsbetrag, der bei Eintritt des Versicherungsfalls vom Versicherer geleistet wird (in den USA: Face Value).
Acre
Gängige Flächeneinheit in den USA; 1 acre entspricht rd. 4.047 qm.
Agio
Aufschlag, der von der Fondsgesellschaft als zusätzlicher Betrag zur teilweisen Finanzierung der Vertriebskosten erhoben wird. Es ist vom Anleger zusätzlich zu seiner Nominalbeteiligung zu leisten.
Aktuar
Versicherungsmathematiker, der finanztechnische Sachverhalte und Risiken berechnet und Erfahrungswerte
und statistische Standardtabellen mit in die Berechnungen einfließen lässt.
Aktuarielle Berechnung
Siehe Aktuar, versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis von aufsichtsrechtlichen Vorgaben.
Asset-Liability-Management
Verbindlichkeitsorientiertes Kapitalmanagement, d.h. kontinuierliche, planmäßige und aktive Betreuung von Kapitalanlagen zur Steuerung und Optimierung der langfristigen Anlagestrategie sowie zur Abstimmung der Anlagestrategie auf die Art und Zusammensetzung der Leistungsverpflichtungen.
Ausschüttung
Anteilige Verteilung liquider Mittel an die Anleger. Die Höhe der Ausschüttung orientiert sich an der Liquiditätssituation der Gesellschaft. Ausschüttungen für ein Wirtschaftsjahr erfolgen meistens im Folgejahr auf Basis eines Gesellschafterbeschlusses. In der Regel sieht der Gesellschaftsvertrag die Möglichkeit einer Vorabausschüttung im laufenden Geschäftsjahr vor.
Baby Boomers
Geburtenjahrgänge in der US-amerikanischen Bevölkerung im Zeitraum 1946 bis 1964.
Benchmark
Ein den Branchendurchschnitt darstellender Vergleichsmaßstab, der den Vergleich von Erträgen aus Kapitalanlagen in verschiedene Produkte innerhalb einer Anlageklasse mit dem Branchendurchschnitt ermöglicht.
Blind-Pool
Bezeichnung für ein Fondskonzept, bei dem das Portfolio oder Anlageobjekt erst nach dem Beitritt der Anleger sukzessive von dritten Parteien zusammengestellt wird.
Bridge Financing
Überbrückungsfinanzierung: finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden.
Broker
Makler, der für fremde Rechnung, d.h. gegen Kommission, für seine Kunden Wertpapiere kauft und verkauft.
Buy Back
Exitvariante bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.
Buy Out
Unternehmensübernahme durch Eigenkapitalinvestoren und Management.
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin)
Die BaFin ist eine rechtsfähige, dem Bund unterstellte Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich
des Bundesministeriums für Finanzen. Die BaFin vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (Bankenaufsicht), für das Versicherungswesen (Versicherungsaufsicht) sowie für den Wertpapierhandel (Weltpapieraufsicht/Asset-Management) in sich und führt diese weiter.
Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt
Lebensversicherungen e.V.
Der im Mai 2004 in München gegründete Bundesverband sieht sich als Interessenvertreter von Initiatoren,
Dienstleistern und Anlegern, die im Zweitmarkt von Lebensversicherungen tätig sind. Mehr unter www.bvzl.de.
Capital Gain
Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
Carried Interest
Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds. Zum Beispiel 20 % für Managementgesellschaft und 80 % für Investoren. Meist wird eine HURDLE RATE eingebaut.
Cap Rate
Kapitalisierungsrate; misst die Rentabilität einer Immobilieninvestition. Mathematisch: 100 geteilt durch den Einkaufs- bzw. Verkaufsfaktor.
„Class-A”-Apartmentanlagen
US-Apartmentanlagen mit Qualitätsstandardbezeichnung „Class-A“ sind in der Regel neu erbaute (oder kürzlich standardgemäß renovierte) Apartmentanlagen an guten bis sehr guten Standorten, mit attraktiven Gemeinschaftseinrichtungen (wie zum Beispiel Swimming Pool, modernes Fitnesscenter, Businesscenter) und großzügig bemessener Anzahl an Park- bzw. Garagenstellplätzen. Darüber hinaus verfügen die Apartments über Balkone und moderne, hochwertige Einrichtungsgegenstände wie voll ausgestattete Einbauküchen und Bäder (einschließlich Waschmaschine und Trockner), begehbare Kleiderschränke, Wandschränke, Teppichboden und Fliesen.
Closing
Durchführung des Kaufvertrages, insbesondere Eigentumsübergang und Erfüllung aller damit verbundenen Verträge.
Commitment
Verpflichtung zur Einzahlung des vereinbarten Betrages in einen Fonds durch einen Investor.
Contestability Period
So genannte Anfechtbarkeitsperiode, die in den USA, anders als im deutschen Lebensversicherungssektor, bei jeder Lebensversicherung mit Todesfallleistung vorgesehen ist. Sie beträgt, je nach Police und Gesellschaft, 1–3 Jahre. Nach diesem Zeitraum sind die Versicherungsgesellschaften gesetzlich verpflichtet, die Versicherungssumme im Todesfall auszuzahlen, auch wenn der Versicherte im Antrag der Police unwahre Angaben machte oder Suizid begeht.
Corporate Venture Capital
Beteiligungsfinanzierung durch Industrieunternehmen bzw. deren eigene Beteiligungsgesellschaft, die neben hohen Renditen strategisches Konzerninteresse verfolgen.
Co-Venturing Syndication
Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als LEAD-INVESTOR auftritt.
DBA
Abkürzung für Doppelbesteuerungsabkommen: Abkommen zwischen zwei Staaten, hier zwischen Deutschland und den USA, zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Im DBA werden die Besteuerungsrechte für bestimmte Einkunftsarten den Abkommenstaaten zugewiesen; behalten nach dem DBA beide Abkommenstaaten das Besteuerungsrecht, so sieht das DBA Regelungen zur Vermeidung einer tatsächlichen Doppelbesteuerung, beispielsweise durch Anrechnung bereits gezahlter Steuern im anderen Staat oder Freistellung von der Besteuerung in einem Abkommenstaat, vor. Zwischen Deutschland und den USA bestehen zwei Doppelbesteuerungsabkommen: Ein DBA zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Einkommensteuer und ein DBA zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuer.
Development
Projektentwicklung; in der Regel Neubau einer Wohn-, Gewerbe- oder Industrieimmobilie.
Development Capital
Kapital zur Finanzierung der Geschäftsentwicklung reiferer mittelständischer Unternehmen (EXPANSION FINANCING).
Diversifizierung
Streuung des Risikos durch Erwerb einer größeren Anzahl von Assets oder Assetklassen.
Doppelbesteuerungsabkommen
Abkommen zwischen Staaten, die festlegen, welchem Staat das Besteuerungsrecht für im Ausland erzielte
Einkommen und Gewinne zusteht. Im Falle der US-Policen-Fonds bedeutet dies, dass die Erträge aus Versicherungsleistungen im Rahmen eines solchen Fonds bei den Anteilseignern der Fondsgesellschaft in Deutschland steuerpflichtig sind.
Due Diligence
Detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potentiellen Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investmententscheidung.
Early Stage Financing
Finanzierung der Frühphasenentwicklung eines Unternehmens, beginnend von der Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung (Seed und Start up).
Echo Boomers
Geburtenjahrgänge in der US-amerikanischen Bevölkerung im Zeitraum 1980 bis 2001.
Escrow Account
Treuhandkonto
Exit
Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils.
Expansion Financing
Wachstums- und Expansionsfinanzierung: das betreffende Unternehmen hat den Break-even-point erreicht oder erwirtschaftet Gewinne; die Geldmittel werden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, zur Produktdiversifikation oder Marktausweitung und/oder für weiteres Betriebskapital verwendet.
Face Value
Vertraglich fixierte Versicherungssumme einer US-Police, die bei Eintritt des Versicherungsfalls vom Versicherer geleistet wird (siehe auch Ablaufleistung).
Fair Value
Innerer Wert einer (Lebensversicherungs-)Police, der durch finanzmathematische Berechnung näherungsweise ermittelt werden soll.
Feasibility Study
Durchführbarkeitsstudie/Machbarkeitsstudie: Analyse der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit eines Projektes.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Bezeichnung für eine Lebensversicherung, bei der der Sparanteil der Prämie in einen oder mehrere (Wertpapier-) Fonds fließt.
Fund-of-Funds
Investitionen aus einem Dachfonds in verschiedene VC/PE-Fonds, d.h. keine direkten Investitionen in Unternehmen.
Fungibilität
Rechtsbegriff für Vertretbarkeit. Bei Fondsgesellschaften ist die Möglichkeit der Veräußerung oder Übertragung von Kommanditanteilen gemeint.
General Partner
Persönlich haftender Gesellschafter einer Limited Partnership, vergleichbar dem Komplementär einer nach deutschem Recht gegründeten Kommanditgesellschaft.
General Partnership
Eine Gesellschaftsform nach US-amerikanischem Recht, die einer offenen Handelsgesellschaft oder Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach deutschem Recht vergleichbar ist.
Going Private
Rückkauf eines Unternehmens von der Börse in privates Eigentum.
Going Public
Gang eines Unternehmens an die Börse.
Growth Capital
Anderer Ausdruck für Wachstums- oder Expansionskapital.
Hurdle Rate
Vor Wirksamwerden der Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft bzw. deren Management erhalten die Investoren zunächst eine Basisvergütung.
Innerer Wert
Wert der angesparten Kapitalanlagen einer Lebensversicherungspolice. Er wird mit Hilfe versicherungsmathematischer Verfahren zur Bestimmung eines angemessenen Kaufpreises geschätzt.
Independent Fund
Unabhängiger Fonds oder Beteiligungsgesellschaft, die nicht von einer bestimmten Finanzgruppe kontrolliert wird und FUND RAISING betreibt: Gegensatz zu CAPTIVE FUND.
Institutionelle Investoren
Große Institutionen, z. B. Kreditinstitute, Versicherungen, Pensionsfonds oder Großunternehmen, die in Eigenkapitalfonds investieren.
Interner Zinsfuß
Die Renditeberechnung nach der Methode des internen Zinsfuß berücksichtigt, dass Kapitaleinzahlung, Ausschüttungen und steuerliche Ergebnisse zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen, durch Abzinsen der einzelnen Zahlungsströme zu dem jeweils angenommenen Fälligkeitstermin. Unterjährige Zahlungszeitpunkte werden aus Vereinfachungsgründen nicht berücksichtigt; die Berechnungen stellen auf die jährliche Betrachtungsweise ab. Die Ausschüttungen und die ermittelten Steuererstattungen bzw. -belastungen werden jeweils jährlich und im Jahr der Entstehung erfasst. Es wird der Abzinsungssatz ermittelt, bei dem die Summe der Barwerte aller Ein- und Auszahlungen gleich groß ist und damit zu einem Kapitalwert von Null führt (mathematische Definition). Ökonomisch gibt der Interne Zinsfuß damit die Verzinsung des jeweils in der Anlage gebundenen Kapitals bzw. des durchschnittlich dynamisch gebundenen Kapitals p. a. im Durchschnitt über den Betrachtungszeitraum an. Der Interne Zinsfuß ist eine von zahlreichen mehrperiodischen finanzmathematischen Methoden der Investitionsrechnung. In der wissenschaftlichen Literatur kontrovers diskutiert, hat sich der interne Zinsfuß als ein häufig verwendetes Verfahren zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Investitionen durchgesetzt. Es ist darauf hinzuweisen, dass auf Grund der unterschiedlichen Risikostruktur eine Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds nicht auf Grund einer isolierten Renditebetrachtung mit herkömmlichen Kapitalanlagen verglichen werden kann. Die nach der internen Zinsfußmethode errechneten Renditen sind insbesondere nicht vergleichbar mit der Verzinsung von Sparguthaben oder Schuldverschreibungen. Die Methode des internen Zinsfußes ist aus der Anlegersicht nicht unumstritten, da sie ideale Bedingungen vorsieht, die in der Realität kaum anzutreffen sind. Die besonders häufig kritisierte Schwäche der Methode des internen Zinsfußes, die darin liegt, dass sie bei einem negativen Kapital (d. h. bei Ausschüttungen, die höher sind als die mit dem internen Zinsfuß verzinsten Einzahlungen) zu verfälschten Ergebnissen führt.
Investment Grade Rating
Rating ist eine Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Dabei werden Ratingcodes verwendet.
Eigene Kriterien der international tätigen Ratingagenturen, wie Moody's oder Standard & Poor's, geben eine
bestimmte Stufe des Risikos der Zahlungsfähigkeit wieder. Standard & Poor's teilt die Stufen von AAA bis D
ein. AAA drückt eine sehr hohe Sicherheit aus, hingegen D ein sehr hohes Risiko. Mit Investment Grade
Rating sind Versicherungen bezeichnet, die ein Rating von AAA bis BBB aufweisen.
IPO
Initial Public Offering: Im angloamerikanischen Raum Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen junger und mittelständischer Unternehmen.
IRR (Internel Rate of Return = IRR)
Vgl. Interner Zinsfuß
Joint Venture
Vertraglich geregelte Kooperation zwischen zwei oder mehreren Geschäftspartnern zur Durchführung eines gemeinsamen Gesellschaftszwecks.
Later Stage Financing
Spätphasenfinanzierung: Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen etc. bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.
LBO
Leveraged Buy-Out: Überwiegend fremdkapitalfinanzierter Unternehmenskauf.
Lead Investor
In einem Syndikat von Beteiligungsgesellschaften derjenige Investor – zumeist mit dem größten Anteil –, der sowohl die Organisation der Finanzierung als auch die HANDS ON Betreuung übernimmt.
Letter of Intent
LOI
Schriftliche, in der Regel unverbindliche Absichtserklärung eines Investors, die die Eckdaten der angestrebten Investition enthält.
Leitwährung
Eine Währung, an der sich andere Länder bei ihren Geld-, Wechselkurs- und währungspolitischen Entscheidungen ausrichten.
Life Settlement Markt
Marktsegment am Sekundärmarkt für US-Lebensversicherungen, das sich auf Policen von Versicherten mit einer Lebenserwartung von über 24 Monaten beschränkt.
Limited Liability Company
Eine US-Gesellschaftsform, die einerseits körperschaftliche Strukturen aufweist, andererseits in einkommensteuerrechtlicher Hinsicht in den Vereinigten Staaten wie eine Partnership behandelt wird.
Limited Liability Partnership
Eine U.S. General Partnership mit beschränkter Haftung, vergleichbar einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts beschränkter Haftung.
Limited Partner
Beschränkt haftender Gesellschafter einer Limited Partnership, vergleichbar dem Kommanditisten einer nach deutschem Recht gegründeten Kommanditgesellschaft.
Limited Partnership
Personengesellschaft nach US-amerikanischem Recht (vergleichbar einer nach deutschem Recht gegründeten Kommanditgesellschaft), bestehend aus General Partner und einem oder mehreren Limited Partnern.
Managing Partner
Geschäftsführender Gesellschafter
Marktmiete
Die Marktmiete ergibt sich durch die bei Anmietung von Flächen in anderen Objekten vergleichbarer Kategorie zu zahlende Miete. Sind keine vergleichbaren Objekte in einem vergleichbaren (Teil-)Markt vorhanden, muss ein Sachverständiger ein Gutachten erstellen.
MBI
Management Buy-In: Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management mit der (finanziellen) Unterstützung von Eigenkapitalinvestoren.
MBO
Management Buy-Out: Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management, in der Regel mit Hilfe von Eigenkapitalinvestoren.
Medical Underwriter
Gesellschaft, die US-Todesfall-Versicherungen vor dem Verkauf evaluiert und eine Prognose über die zu erwartende Restlaufzeit abgibt. Dabei werden Informationen über die spezifische medizinische Situation des Versicherten und allgemeine aktualisierte Tabellen in die Prognose mit integriert.
Mehreinlage
Die Kapitaleinlage eines weiteren Kommanditisten, die zum Fälligkeitstag des ersten Teilbetrages der Kapitaleinlage geleistet wird und sechzig Prozent (60 %) der Kapitaleinlage übersteigt.
Mezzanine Money
Finanzierungsmittel, die die Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur insbesondere bei MBO/MBI füllen; in Deutschland gebräuchliche Formen:
– patriarische Darlehen
– Gesellschafterdarlehen
– Vorzugsaktien
– Genussscheine
– stille Beteiligung
– SELLER’S NOTES
MISF
Bei der MISF-Methode, die eine Weiterentwicklung der IRR-Methode darstellt, wird für Zeiten in denen rechnerisch kein Kapital mehr gebunden ist, ein marktkonformer Wiederanlagezins unterstellt. Dadurch wird die kritikwürdige Wiederanlageprämisse zum Internen Zinsfuß aufgehoben und es ergibt sich ein besseres Bild der tatsächlich erzielbaren Rendite. Ansonsten sind Berechnungsmethodik und Annahmen identisch zur IRR-Methode.
Mid-Case
Der Mid-Case stellt das prognostizierte Ergebnis aus der Investition in die Objektgesellschaft 1 (sowie später in weitere künftige Objektgesellschaften) bei Projektverkauf nach Ablauf der geplanten Investitionsdauer zu der mittleren Kapitalisierungsrate von insgesamt drei dargestellten alternativen Kapitalisierungsraten dar.
Mini-Perm Finanzierung
Kurzfristiger Kredit, der zur Finanzierung bis zur Ablösung durch einen langfristigen Kredit gegeben wird; im vorliegenden Fall Zwischenfinanzierung für den Zeitraum nach Ablauf der Baufinanzierung bis Objektverkauf.
NAREIT
Abkürzung für National Association of Real Estate Investment Trusts, der Dachorganisation der US-REIT-Branche.
NCREIF
Abkürzung für National Council of Real Estate Investment Fiduciaries, eine Art US-Immobilien-Branchenverband mit Vertretern aus einer Vielzahl von US-Immobilienfirmen.
Non-Recourse Darlehen
Darlehen, welches ausschließlich durch das finanzierte Objekt und (künftige) Erträge daraus besichert ist, d.h. der Darlehensnehmer haftet hierfür nicht persönlich.
NPI
Abkürzung für NCREIF Property Index, einem von NCREIF quartalsmäßig veröffentlichten Immobilienindex, der wirtschaftliche Ergebnisse von US-Immobiliensegmenten ausweist, die von NCREIF- Mitgliedsfirmen geliefert werden.
Pay Back
Investierter Betrag plus CAPITAL GAIN, realisiert beim EXIT
Platzierung
Vertrieb von Anteilen an der Fondsgesellschaft an Kapitalanleger.
Portfolio
Die Zusammensetzung einer Kapitalanlage.
Private Equity
Oberbegriff für alle Eigenkapital-Anlageformen: Venture Capital, Mezzanine und LBO – Beteiligungskapital im weitesten Sinne.
Progressionsvorbehalt
Fallen bei einem US-Policenfonds gewerbliche Einkünfte in den USA an, so sind diese, solange sie innerhalb des Freibetrages bleiben, dort steuerfrei, werden allerdings in Deutschland bei der Ermittlung des persönlichen Steuersatzes zu den Einnahmen des Anlegers hinzugerechnet.
Provider
Gesellschaft, die sich mit dem Aufkauf von Lebensversicherungen am US-Sekundärmarkt beschäftigt. Es gibt sie in verschiedenen Ausprägungen. Zum einen ist sie in einer Maklerrolle, wenn sie die Versicherungen nur an den endgültigen Investor weitervermittelt oder zu einem Portfolio bündelt. Zum anderen investiert sie auch eigene Mittel auf eigene Rechnung.
Portfoliostrategie
Strategie zur Sicherung einer positiven Entwicklung des Fondsvermögens und zur optimalen Ausschöpfung des Potentials des Produkts durch Risikostreuung und CashFlow-Optimierung.
Ratings
Die aktuellen Ratings der Versicherungsgesellschaften sind auf der Homepage von Standard & Poor’s einsehbar: www.standard-poors.com, vgl. Investment Grade Rating.
REIT
Abkürzung für Real Estate Investment Trust, einer amerikanischen, in der Regel börsennotierten, US-Gesellschaft, die zu einem gesetzlich bestimmten Mindestprozentsatz in US-Immobilien investiert; ist vergleichbar einem offenen Immobilienfonds.
Replacement Capital
Kauf der Unternehmensanteile von Anteilseignern, die das Unternehmen verlassen wollen.
Restart Turnaround
Auf Grund der schlechten Lage eines Unternehmens wird ein neues Unternehmenskonzept erstellt; ggf. auch Neustart des Unternehmens mit neuem Management und einer geänderten Produktpalette.
Risikoanteil
Bei Kapitalversicherungen, die Versicherungsleistungen bei Tod der versicherten Person vorsehen, fließen Versicherungsprämien nicht im vollen Umfang in den zu verzinsenden Deckungsstock (Sparanteil), sondern zu einem Teil in den Risikoanteil, um die Todesfallleistung beim Ableben der versicherten Person vor Ende der Vertragslaufzeit zahlen zu können. Die Höhe des Risikoanteils wird mit Hilfe der Sterbetafeln kalkuliert, in denen die statistische Wahrscheinlichkeit der Todesfälle nach Alter und Geschlecht differenziert verzeichnet ist.
Risikoüberschuss
Treten weniger Versicherungsfälle ein als angenommen, entsteht ein so genannter Risikoüberschuss.
Rückkaufswert
Der von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft angebotene Wert bei Kündigung einer Lebensversicherungspolice.
ROI
Return on Investment: Gewinn aus Ausschüttungen und der Veräußerung einer Beteiligung.
Secondary Buy-Out
MBO eines MBO, d.h. die MBO-Manager verkaufen an die nächste Manager-Generation.
Secondary Purchase
Exitvariante; eine Private Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Unternehmen an eine andere Private Equity- Gesellschaft bzw. einen finanziell interessierten Partner
Seed Capital
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf dessen Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.
Settlement Company
Lizensierte Makler im US-Zweitmarkt, vgl. Provider.
Senior Settlement Markt
Marktsegment am Sekundärmarkt für US-Lebensversicherungen, das sich auf die Altersgruppe der Senioren
(meistens definiert als älter als 60 oder älter als 65 Jahre) beschränkt.
Slow Steaming
Begriff aus der Schifffahrt: Verringerung der Dienstgeschwindigkeit zur Kostenreduzierung.
Sparanteil
Der Sparanteil bezeichnet den Teil der eingezahlten Versicherungsprämie, der angespart wird. Im Gegensatz hierzu stehen der Risikoanteil und der Kostenanteil. Der Sparanteil wird zur Ansammlung der vereinbarten Versicherungssumme und zur Erzielung von Zinserträgen verwendet, die möglichst über die Garantieverzinsung hinausgehen. Die Versicherungssumme zuzüglich dieser Zinserträge ergibt die Ablaufleistung, die je nach Dauer und Gestaltung der Lebensversicherung oft das Doppelte der garantierten Versicherungssumme beträgt. Der Sparanteil der Lebensversicherung steigt im gleichen Maß, in dem der Risikoanteil durch Annäherung an den Ablauftermin sinkt.
Square Foot (SF)
Gängige Flächeneinheit in den USA; 1 SF entspricht 0,0929 qm.
Start-Up Financing
Gründungsfinanzierung: das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
Term Life Insurance
US-amerikanischer Lebensversicherungstyp (reine Risikoversicherung mit fester Laufzeit).
Todesfallsumme
Die Todesfallsumme ist diejenige Summe, die von dem Versicherer im Falle des Versterbens der versicherten Person an den Versicherungsnehmer (falls dieser nicht identisch mit der versicherten Person ist) oder den Bezugsberechtigten ausgezahlt wird.
Tonnage
Begriff aus der behördlichen Schiffsvermessung: Rauminhalt eines Seeschiffes in Registertonnen (=2,8317m³).
Tonnagesteuer
Reedereien können ihren Gewinn pauschaliert anhand des Schiffsraums ermitteln (Tonnage). Diese Gewinnermittlungsart ist dann für 10 Jahre bindend.
Tracking Company
Dienstleister in den USA, der den Versicherten regelmäßig kontaktiert. Diese Dienstleistung wird auch
von anderen Anbietern (Provider, Medical Underwriter, Mittelverwendungskontrolleur) angeboten.
Track Record
Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens oder auch eines Managers/Unternehmers.
Turnaround Financing
Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten (z. B. Absatzprobleme) wieder aufwärts entwickeln soll.
Universal Life Insurance
US-amerikanischer Lebensversicherungstyp mit besonders flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten: Versichert ist
eine gewisse Todesfallsumme. Sowohl die Prämienhöhe als auch die Summe, die im Todesfall ausbezahlt wird, kann innerhalb gewisser Grenzen mehrmals an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
Variable Universal Life
„Variable“ Policen sind mit fondsgebundenen Policen in Deutschland zu vergleichen. Eine Variable Universal Life Police funktioniert im Prinzip wie eine gewöhnliche Universal Life Police. Der Kapitalstock wird jedoch nicht mit einem Garantiezins verzinst, sondern ist in ein Sondervermögen, zum Beispiel einen Fonds investiert.
Venture Capital
Beteiligung, die sich an die frühe Phase der Unternehmensentwicklung – insbesondere den so genannten Early-Stage-Bereich – wendet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird überwiegend der Begriff Private Equity verwendet, der dann auch Venture Capital beinhalten kann
Versicherungsnehmer
Die Person, die einen Vertrag mit einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen hat.
Versicherte Person
Die im Vertrag angegebene Person, für die der Versicherungsschutz gilt. Versicherte Person und Versicherungsnehmer müssen nicht übereinstimmen.
Viatical Markt
Marktsegment am Sekundärmarkt für US-Lebensversicherungen, das sich auf Policen von Versicherungsnehmern beschränkt, die an einer unheilbaren Krankheit leiden und voraussichtlich in den nächsten 6 bis 24 Monaten sterben werden.
VLSAA Viatical
Viatical and Life Settlement Association of America amerikanischer Verband für Zweitmarkttransaktionen
im Lebensversicherungsmarkt. Der Verband hat strenge Standards entworfen. Die VLSAA trägt zur Entwicklung des Zweitmarktes bei und fördert deren gesetzliche Regulierung. vgl. www.viatical.org
Volatilität
Schwankungsanfälligkeit
Vollinvestition
Der Zeitpunkt, zu dem das gesamte, für die Beteiligung an Objektgesellschaften vorgesehene Eigenkapital der Fondsgesellschaft in Objektgesellschaften investiert ist.
Whole Life Insurance
US-amerikanischer Lebensversicherungstyp, der einer Versicherung mit lebenslangem Todesfallschutz entspricht, d.h. die Versicherungssumme wird bei Tod des Versicherten fällig, egal wann dieser eintritt. In vielen Fällen ist jedoch ein Endalter von zum Beispiel 100 Jahren vereinbart, mit dem die Auszahlung spätestens eintritt.
Zweitmarkt
Markt für den Handel mit bereits bestehenden („gebrauchten“) (Lebensversicherungs-) Policen.
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